Erforderliche Hilfe und Unterstützung für Betroffene

„Die Ergänzende unabhängige Teilhabeberatung (EUTB) ist ein wichtiges Glied in der Beratungskette der Stadt Wolfsburg“, so der SPD-Bundestagsabgeordnete Falko Mohrs während des Besuchs dieser Einrichtung in der Saarstraße. Seit 01. September 2018 gibt es dieses zusätzliche Angebot der kostenlosen Beratung von Menschen mit Behinderungen und deren Angehörigen in allen Fragen zur Rehabilitation und Teilhabe. Ein dreiköpfiges Team leistet den Betroffenen wichtige Hilfestellung bei der strukturierten Suche nach geeigneten Unterstützungsleistungen.

„Wir sind vielfach der Lotse im  System und helfen den Ratsuchenden nach ihren individuellen Bedürfnissen“, erklärte EUTB-Leiter Frank Roth. In Trägerschaft des Behindertenbeirates Wolfsburg e. V. wird pro Monat 30 bis 40 Menschen geholfen. Dabei handelt es sich nach Aussage von Ina Sturm und Brid Rethfeld vor allem um Erstberatungsgespräche. In zeitintensiven Folgeberatungen werden gemeinsam passgenaue Lösungen entwickelt. Dabei arbeitet das Team der EUTB eng mit Renten- und Fachberatungsstellen zusammen. „Uns geht es vor allem darum, die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen stärker in den Fokus zu rücken“, beschreibt Roth das Ziel der EUTB.

Für Mohrs sind die knapp 234.000 Euro Bundesmittel gut investiertes Geld. Die Arbeit werde zudem wissenschaftlich begleitet, so dass auf Basis von Feedbackbögen die Qualität des Angebots sowie der Erfolg der Beratung gemessen werden kann.

Die professionelle Förderung wird durch ehrenamtliche Helfer des Behindertenbeirates tatkräftig unterstützt. Zusätzlich leisten Sponsoren wichtige Beiträge zur Finanzierung des Projektes. So konnte die Büroausstattung in wesentlichen Teilen durch Sachspenden erfolgen. Auch räumlich arbeiten EUTB und Behindertenbeirat jetzt in der Saarstraße eng zusammen.

Gelungener Start und großes Lob